Netzwerktreffen im MGH
Am 03. Juli fand im Mehrgenerationenhaus (MGH) ein Netzwerktreffen verschiedener sozialer Akteure statt. Die Gastgeberinnen waren Melissa Voet (Hausleitung MGH) und Sarah Walther-Young (Leiterin des Quartiersprojekt Regensburg). Anwesend waren VertreterInnen folgender Organisationen: FreiwilligenAgentur, IN-Via Frauentreff, ejsa Familienzentrum, Seniorenamt, TPS-Aktivzentrum, MGH, CampusAsyl, Caritas Beratungszentrum und ich für den DONAUSTRUDL.
Von Beginn an wurde sich in guter Atmosphäre interessiert ausgetauscht. Zunächst gab es eine Vorstellungsrunde, in der alle TeilnehmerInnen die folgenden Fragen beantworteten: Was ist das Besondere an meiner Einrichtung? Ich biete… Ich suche… Die Beantwortung dieser Fragen gab uns einen Überblick über das Angebot und die Ressourcen der jeweiligen Organisation und die Möglichkeit, Gemeinsamkeiten, Ergänzungen oder Wege der Zusammenarbeit zu identifizieren. Im Anschluss wurden vier Kleingruppen gebildet, die sich jeweils damit auseinandersetzten, was aus Netzwerktreffen wachsen kann, wie eine sinnvolle Zusammenarbeit aussehen kann und welche Potentiale es in der Stadt gibt. So konnte erarbeitet werden, ob und wie sich die verschiedenen Organisationen eine weitere Vernetzung vorstellen können. Dabei waren sich alle einig, dass es weitere Treffen geben soll. Am Schluss konnten wir unseren (utopischen) Fantasien für diese Stadt freien Lauf lassen.
Ich denke Vernetzung ist in der Sozialen Arbeit von großer Bedeutung, da Hilfen besser koordiniert werden können, Fachwissen ausgetauscht wird, Ressourcen geteilt werden können und Probleme sowie Lösungen in einem ganzheitlichen Kontext gesehen werden können. Damit wird auch die Qualität der Unterstützung erhöht.
Es wurde viel Interesse am DONAUSTRUDL und unserer Arbeit gezeigt, was mich sehr gefreut hat. Einige TeilnehmerInnen kamen auf mich zu und haben Interesse bekundet, einen Artikel oder ähnliches beizusteuern. Mit zwei Mitarbeiterinnen vom MGH habe ich mich näher ausgetauscht bzgl. einer möglichen neuen Rubrik im DONAUSTRUDL, in der die Arbeit des MGH mit Kindern und Jugendlichen Platz finden könnte. So könnten im MGH kreative Projekte umgesetzt werden, die dann im DONAUSTRUDL gezeigt und veröffentlicht werden. Foto: © Melissa Voet An dieser Stelle möchte ich nochmal auf das großartige Angebot des Mehrgenerationenhaus aufmerksam machen. Das MGH ist ein offener Begegnungsort der Stadt Regensburg für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Mit einem vielfältigen Angebot aus Beratung, Kursen, Kulturveranstaltungen, einem offenen Café sowie Freizeit- und Bildungsangeboten fördert es das Miteinander der Generationen und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ziel ist es, Begegnung, gegenseitige Unterstützung und ehrenamtliches Engagement im Alltag zu fördern. Informieren Sie sich gerne weiter vor Ort oder auf der Homepage des MGH. Ebenso positiv zu nennen ist das Quartiersprojekt. Quartiersarbeit stärkt das Zusammenleben in einem Stadtteil, indem sie Menschen miteinander vernetzt, Beteiligung fördert und lokale Angebote koordiniert. Ich denke, Quartiersarbeit ist ein wichtiger Ansatzpunkt für Probleme, die sich in unserer Gesellschaft derzeit zeigen: Sie kann den sozialen Zusammenhalt stärken und gerade bei älteren Menschen oder Alleinlebenden ein Mittel gegen Einsamkeit darstellen, sie ermöglicht mehr Teilhabe und Mitgestaltung. Unterstützung wird durch die Wohnortnähe leichter erreichbar, zwischen Vereinen, sozialen Projekten, Schulen usw. wird eine bessere Vernetzung möglich, Herausforderungen und Probleme im Stadtteil können schneller identifiziert und passende Hilfen gefunden werden, das Wohnumfeld kann aufgewertet werden, wenn die Menschen sich einbringen u.v.m. Ich hoffe daher, bestehende Quartierprojekte bleiben und neue kommen hinzu.
Die Gruppe möchte sich von nun an regelmäßig treffen (jährlich oder halbjährlich) und gerne auch erweitern. Falls Sie also als VertreterIn Ihrer sozialen Organisation o.ä. interessiert sind, an dem nächsten Treffen teilzunehmen (dies ist für November/Anfang Dezember geplant), wenden Sie sich gerne an Sarah Walther-Young per E-Mail:
Ihre DONAUSTRUDL-Sozialarbeiterin Mareike Kleine
